Leistungsorientierung
Unsere IdeenRamona Röwer
Was bedeutet Leistungsorientierung für mich?
Bin ich in meiner Umwelt unterwegs und steuere ein Ziel an, überlege ich mir den Weg genau. Unterwegs prüfe ich, ob ich noch auf der gewählten Strecke bin, indem ich auf Straßenschilder
achte. So finde ich die richtige Richtung, ich finde mich zurecht. Dies ist für mich die Bedeutung einer Orientierung.
Welche Rolle spielt die Orientierung an der Schule?
Ich selbst als Lehrerin, und auch meine Schülerinnen und Schüler in ihrer Tätigkeit als Lernende brauchen immer wieder bestimmte Merkmale, die uns zeigen, ob wir uns auf dem richtigen Weg zu unserem Ziel befinden. Meine eigene Leistung dient mir hier als Wegweiser. Indem ich die von mir zum Erreichen meines Ziels unternommene Anstrengung auswerte und das dadurch erzielte Ergebnis betrachte, stelle ich fest, ob ich meinem Vorsatz näher gekommen oder vom Weg abgewichen bin.
Bist du auf dem richtigen Weg zu deinem Ziel?
Katharina Wendt
Sprachen sind meine Leidenschaft. Diese zu teilen und weiterzugeben und dabei leistungsorientiert zu unterrichten und MITeinander unter Schülern und Kollegen zu arbeiten sind Motivator und Erfolgsfaktor gleichermaßen.
„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen." Johann Wolfgang von Goethe, „Maximen und Reflexionen", 1821
Sich mit Sprache(n) zu beschäftigen, ruft immer wieder Aha-Erlebnisse hervor. Diesen Effekt beobachte ich seit Jahren an mir selbst und an denen, denen ich die Verbindungen zwischen den Sprachen näherbringe. Dieses Verstehen bewirkt Spaß am Sprachenlernen und ruft auch Erfolgserlebnisse hervor, welche die Schüler befähigen, sich ihrer eigenen Muttersprache bewusst zu werden - und ermöglicht somit gleichzeitig ein fächerübergreifendes und nachhaltiges Lernen...
Ich unterstütze die Schüler dabei, in den Fremdsprachen für sich selbst Inhalte aufzuschlüsseln, Parallelen zu bereits Bekanntem herzustellen und ihr Sprachverständnis im Allgemeinen zu erweitern, getreu dem folgenden Zitat von Goethe:
„Erfolg hat drei Buchstaben: Tun."
Silke März
"Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können." J. W. Goethe
An unserem leistungsorientierten Schulzentrum zu unterrichten, bedeutet für mich, jeden Schüler in seiner Individualität anzunehmen.
Ich möchte meine Schüler ermutigen, ihrem Wissen und Können sowie ihren Erfahrungen stärker zu vertrauen, um aus eigener Kraft, mit wenigen Impulsen von außen, ihre Ziele zu erreichen.
Es ist mir wichtig Situationen zu schaffen, in denen die Schüler erleben können, dass eine mit Anstrengung gemeisterte Aufgabe zu einer tiefen Befriedigung führt, ja sogar glücklich machen kann.
"Erfolg ist die Gewohnheit, sich in die richtige Richtung zu bewegen, bis man sein Ziel erreicht hat." Michael Klose, Unternehmensberater
Juan Castaneda-Martinez
Einerseits erinnert uns die Frage manchmal an unsere Schulzeit: KA, Tests usw. Wir standen immer unter irgendeinem Druck, unsere Kenntnisse zu beweisen. In diesem Sinne bezieht sich das Wort auf die Lage geprüft zu werden.
Anderseits verstehen viele Schüler darunter, ergebnisorientiert zu sein. Alles was ihnen wichtig ist, ist das Ergebnis. Die Note, die Punkte oder der Zugang zum Studium.
Für mich bedeutet leistungsorientiert, gegen diese zwei beherrschenden Auffasungen des Lernens zu kämpfen, um das Talent des Schülers zu fördern. Leistungsorientiert ist in diesem Fall zielorientiert.
Orientierung an die eigenen Ziele, die sie einzigartig und besonders gut machen können. Wenn sie auf diesem Arbeitsmarkt richtig konkurrieren wollen, sollen sie ihre Begabungen pflegen.
Indem sie sich in dem Lernprozess widerspiegeln, fühlen sie sich als die Hauptfigur ihrer eigenen Geschichte. Meine Aufgabe als Lehrer ist dann, meinen Schülern dabei zu helfen und zu ihren Zielen zu begleiten. Der Lernstoff kann nur nachhaltig wirken, indem ihre Leistung daran angeschlossen wird.
Daniel Repaŝi
Das Wort Leistung bezeichnet im Deutschen sowohl eine Tat als auch das Ergebnis einer Arbeit, ein Werk und einen Verdienst. Das bedeutet, wenn ich agiere, leiste ich etwas.
Auf das Ergebnis meiner Tat, evtl. ein Werk, wird irgendwann reagiert werden. Diese Reaktion verdeutlicht meinen Verdienst. Vielleicht bin ich selbst der einzige, der auf meine Tat reagiert, und meine Reaktion zeigt sich nicht in einer weiteren Tat, sondern im Zufrieden sein.
Ist der Verdienst dann hoch? Ist er auch gerechtfertigt?
Spätestens an dieser Stelle wird mir deutlich, dass ich einen Maßstab, also Werte brauche, an denen ich mich orientieren kann, um einschätzen, bewerten, beurteilen und wertschätzen zu können. Gleichfalls wird mir bewusst, dass ich automatisch das Wort Leistung mit Qualität oder mit einem Wert verbinde.
Aus diesem Grund verwende ich den Satz: ,Das habe ich geleistet.", wenn ich damit zum Ausdruck bringen möchte, dass meine Tat von hoher Qualität, etwas Wertvolles, etwas Besonderes ist bzw. war.
Wenn ich leistungsorientiert bin, versuche ich nicht nur Taten mit geringer Qualität sowie Wert- oder Niveauloses zu vermeiden, sondern Kenntnisse und Fertigkeiten einzubringen, um Gutes und Besseres zu schaffen. Mich dabei zu engagieren bedeutet für mich, durchaus auch an meine Grenzen zu stoßen. Darin liegt ein Reiz versteckt, denn auf diesem Weg bin ich in der Lage, meine Grenzen zu entdecken, mich selbst zu verbessern und damit meine Grenzen auszudehnen.
Wichtig ist dabei ebenfalls, dass die Urteile wie z.B. das Gering sowie das Gut und das Besser aus Werten und Maßstäben resultieren, die mir bekannt sind, die ich als solche akzeptiere und die ich mitbestimme.
Dann stellt sich auch der von mir selbst verliehene Verdienst
- meine Zufriedenheit - ein.