Leistungsorientierung
Unsere IdeenFriederike Hoffschildt
„Bildung geschieht durch Selbstständigkeit und zweckt auf Selbstständigkeit ab.“ – Johann Gottlieb Fichte (Philosoph)
Das Erwerben von Wissen und Fähigkeiten ist häufig ein steiniger Weg, den man selbst, aber nicht allein, bestreiten muss. Als Lehrerin sehe ich es als meine Aufgabe an, die Schülerinnen und Schüler auf diesem Weg zu begleiten. Sie lernen, schwierige Situationen mit Ruhe und Verstand zu bewältigen und Hilfestellungen anzunehmen.
Um Ihnen diese Kompetenz zu ermöglichen, gestalte ich meinen Unterricht methodisch-didaktisch vielfältig. Durch komplexe und leistungsorientierte Aufgabenstellungen sowie zielgerichtete Methoden eignen Sie sich die Fähigkeit an, Problemen auf unterschiedlichste Weise zu begegnen und diese zu lösen.
Dabei sollte die eigenen Kreativität und individuelle Herangehensweise am Ende gefördert werden. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln somit über die Jahre hinweg eine wachsende Selbststätigkeit, die Sie dazu befähigt, Zusammenhänge zu erkennen, eigene Lernwege zu gestalten und Ihr Handeln stets kritisch zu prüfen. Diese Kompetenzen bilden die Grundlage ihres leistungsorientierten Denkens und Lernens – verstanden als Fähigkeit, Herausforderungen selbstständig, reflektiert und lösungsorientiert zu bewältigen.
In meinen Jahren als Schülerin dieser Schule entwickelten sich meine Leidenschaften für das Lesen, Hinterfragen, Ausprobieren und Debattieren. Diese Begeisterung versuche ich nun auch bei den Schülerinnen und Schülern in den Fächern Deutsch und Philosophie zu entfachen.
Katharina Wendt
Sprachen sind meine Leidenschaft. Diese zu teilen und weiterzugeben und dabei leistungsorientiert zu unterrichten und MITeinander unter Schülern und Kollegen zu arbeiten sind Motivator und Erfolgsfaktor gleichermaßen.
„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen." Johann Wolfgang von Goethe, „Maximen und Reflexionen", 1821
Sich mit Sprache(n) zu beschäftigen, ruft immer wieder Aha-Erlebnisse hervor. Diesen Effekt beobachte ich seit Jahren an mir selbst und an denen, denen ich die Verbindungen zwischen den Sprachen näherbringe. Dieses Verstehen bewirkt Spaß am Sprachenlernen und ruft auch Erfolgserlebnisse hervor, welche die Schüler befähigen, sich ihrer eigenen Muttersprache bewusst zu werden - und ermöglicht somit gleichzeitig ein fächerübergreifendes und nachhaltiges Lernen...
Ich unterstütze die Schüler dabei, in den Fremdsprachen für sich selbst Inhalte aufzuschlüsseln, Parallelen zu bereits Bekanntem herzustellen und ihr Sprachverständnis im Allgemeinen zu erweitern, getreu dem folgenden Zitat von Goethe:
„Erfolg hat drei Buchstaben: Tun."
Sirkka Begrow
Schule ist Stätte der Personwerdung
Leistungsorientierung heißt für mich
- jeden einzelnen Schüler so gut wie möglich zu fordern und zu fördern
- die Schüler so zu ermutigen, dass sie mit Freude und Zuversicht lernen
- jeden Einzelnen zur Entfaltung seiner individuellen Begabungen zu führen und ihn zur Übernahme von Verantwortung in der Gesellschaft zu befähigen
- die Schüler zu der Erkenntnis zu bringen, dass Leistung auch die Bereitschaft und Fähigkeit erfordert, sich in eine Gruppe zu integrieren und dort konstruktiv mitzuarbeiten.
Nur wenn Leistung auch gesellschaftliche Wirkung zeigt, wird sie zu einem Wert.
Martin Scholze-Stender
„Experience — the best teacher!" (Guru, US-amerikanischer Rapper, 1961 - 2010)
Dieser Satz begleitet mich seit vielen Jahren. In zahlreichen Lebenssituationen beschreibt er in seiner Einfachheit und Klarheit, wie wichtig das eigene Erfahren für ein Zurechtkommen in der Welt ist.
Darüber hinaus reflektiert dieser Gedanke mein grundsätzliches Verständnis von leistungsorientiertem Denken und Handeln.
Leistungsorientierung bedeutet für mich in erster Linie die Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen und Neues zu erfahren.
Im Idealfall entwickelt sich dabei ein Bewusstsein für das eigene Leistungspotenzial, aber auch der Mut, vermeintliche Grenzen anzuzweifeln und neue, unkonventionelle Wege zu gehen. Somit wird Leistung zu einem Gütemaßstab, an dem sich auch mein Handeln als Lehrer orientiert.
Ich sehe es als eine meiner wichtigsten Aufgaben, meinen Schülerinnen und Schülern die Einsicht zu vermitteln, dass es keinen Umweg um das eigene Erfahren gibt. Wie kann ich den Lernenden zu dieser Erkenntnis verhelfen?
Ich möchte durch anspruchsvollen Unterricht bewirken, dass die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, Zusammenhänge zu verstehen, ausdauernd eigene Lernwege zu gehen und stets kritisch zu sein. Ich strebe in jeder Unterrichtsstunde an, Lern- und Leistungsbedürfnisse zu wecken und den Schülerinnen und Schülern eine handelnde Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand zu ermöglichen.
Sie sollen durch komplexe Aufgabenstellungen und methodische Arrangements vielfältige Problemlösefähigkeiten entwickeln und ihre intellektuellen Fähigkeiten zu schätzen lernen. Bei diesem individuellen Lernprozess erscheint es mir allerdings ebenso wichtig, dass jeder seinen Mitmenschen empathisch und behutsam begegnet. Dies entspricht meiner menschlichen Natur und ist Ziel meiner täglichen pädagogischen Arbeit.
Ich bin sehr gerne Lehrer und arbeite kontinuierlich daran, meinen Fächern stets die Begeisterung und Hingabe zu schenken, die sie verdienen. Wenn meine Schülerinnen und Schüler dies wahrnehmen und selbst mit Freude lernen, dann bin ich erfolgreich in meiner Arbeit, dann bin ich authentisch, dann handle ich leistungsorientiert.